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Pressetexte

Die nachfolgenden Versionen dürfen gerne für Ankündigungen und Programmhefte verwendet und optional gekürzt werden.

Unnachahmlich streicht Matthias Marggraff alias Ultracello zahlreiche Obertöne in den Äther frei, die seinem Cello faszinierende Klanglandschaften entlocken und das Publikum in ihren Bann ziehen. Erleben Sie sein nicht gerade zart besaitetes, dafür vielsaitiges Cellospiel – durchweg frei improvisiert, aber mit Charakter und Textur – und lassen Sie sich von den sphärischen Klängen des visionären “Anticellisten” inspirieren und berühren.

Die wie aus einer anderen Welt verirrten Klangsphären zwischen Filmmusik und psychedelischen Dub – mal progressiv treibend, dann wieder melancholisch durch den Äther ziehend – bieten ein vielseitiges Programm für eine spezielle Hörerschaft und dennoch ist die Bandbreite seiner Hörer außergewöhnlich breit: gut gebucht für Electro-Clubs, Firmen-Events, Kunstausstellungen, Lesungen, Festivals, Soundtracks und Stummfilm-Untermalungen begeistert der Klangkünstler jung und alt.

Matthias Marggraff ist nicht bekannt dafür, große Ansagen während den Konzerten zu halten – große Töne seiner durchweg improvisierten Celloklänge experimenteller Natur sprechen für sich selbst.

Matthias Marggraff alias Ultracello, ist ein moderner Cellist und Klangkünstler, der sein Cello mit Loopstation und zahlreichen Effekten auf unnachahmliche Weise spielt und seine Hörer zu einem vielsaitigen Erlebnis entführt. Als Magdeburgs bekanntester Straßenkünstler begeistert der futuristische und visionäre “Anticellist” seit 2010 sein Publikum in der Stadt und weit darüber hinaus.

Viele einzelne Töne haben Platz, um sich auszudehnen und diverse Wolkenformen anzunehmen. Aus solchen Drones, tief atmenden Noten und Clustern aus langen Tonfolgen entsteht eine fast spirituelle, inspirierende, ungewöhnliche Musik von einem ungewöhnlichen Menschen in einer ungewöhnlichen Kombination besonderen Klangs. Sein extravaganter Spielstil ist ausschließlich frei improvisiert und vereint Ambient, Drone, Punk und Jazz. Die Stimmung seiner Arbeiten schwankt, denn als Kontrast zum Schönwetter sorgt Ultracello für nachdenkliche wolkenverhangene Momente. Und weil das Cello wie kaum ein anderes Instrument dafür geeignet ist, Stimmungen abzubilden, fühlt sich die Musik an, als ob der Hörer zu unterschiedlichen Zeiten im Gras liegt und in den Himmel schaut. Die komplexe, improvisierte Vergänglichkeit hält aber gleich einem impressionistischen Gemälde Marggraffs kritische Gemütsverfassung fest. Minimalistisch und doch komplex: die sphärischen Klänge von Ultracello überwinden die Grenzen der Zeit und gewähren zugleich einen Blick in die Zukunft. Dabei unterstützt Marggraff den fein ausgearbeiteten Klang seines Instruments mit klanglich experimentellen Varianten und Spieltechniken. Gespielte Sätze werden durch überleitende Improvisationen verbunden, thematisch und harmonisch. Und für die Perkussion muss schließlich der Cello-Korpus herhalten mit seinen Rundungen.

„Noch nie Techno. Nicht mehr Jazz.
Nicht Sound, sondern Klang.“